+49 (0)89 - 90 40 58 36    Script eingeschaltet sein!

Wir haben für Sie einige interessante Fakten aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezüglich der Kontrollen im Jahr 2017 von Mindestlöhnen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz und der Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) zusammengetragen.

2017 wurden insgesamt 979 Arbeitgeber aus der ANÜ-Branche geprüft, dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zu 2016 um ca. 20%
bundesweite Schwerpunktprüfungen gab es 2017 in den Branchen Wach- und Sicherheitsdienstleistungen, Gebäudereinigungsgewerbe, Speditions-, Transport- und damit verbundenes Logistikgewerbe  und Hotel- und Gaststättengewerbe
im gesamten Jahr wurden 2.102 Ermittlungsverfahren wegen Nichtgewährung branchenspezifischer Mindestlöhne nach dem AEntG und 116 Verstöße gegen die Lohnuntergrenze nach dem AÜG eingeleitet
Bußgelder wegen Nichtgewährung branchenspezifischer Mindestlöhne nach dem AentG: 28,9 Mio. € (Anstieg um ca. 75% im Vergleich zu 2016)
Bußgelder wegen Nichtgewährung die Lohnuntergrenze nach dem AÜG: 1,1 Mio. €
in der Personaldienstleisterbranche wurden insgesamt 216 Verfahren wegen des Verdachts auf Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt nach § 266a StGB eingeleitet (Anstieg um ca. 23% im Vergleich zu 2016)
2017 stiegen die verhängten Freiheitsstrafen nach § 266a StGB um ca. 120% auf insgesamt 15 Jahre

Quellen:
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 19/660):
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/006/1900660.pdf
Antwort der Bundesregierung (Drucksache 19/875):
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/008/1900875.pdf
Newsletter

Mit dem Absenden des Formulars bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen habe und erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben, gespeichert und verarbeiet werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage benutzt.

Please wait